Leah & Frank
Jüdische Hochzeit im Gare du Neuss – Eine Reportage voller Tradition, Emotionen und besonderer Momente
Manche Hochzeiten bleiben einem besonders im Gedächtnis.
Nicht nur wegen der Menschen oder der Location, sondern weil man Teil von Momenten wird, die neu sind, tief verwurzelt und voller Bedeutung. Genau so war diese Hochzeit im Gare du Neuss.
Es war eine jüdische Hochzeit, geprägt von Traditionen, Symbolik und einer ganz eigenen Dynamik. Bereits vom ersten Moment an hat mich dieser Tag berührt. Vieles war für mich neu – und gerade das machte diese Hochzeit so besonders. Denn jeder Ablauf, jede Geste und jedes Ritual hatte seinen festen Platz und eine tiefere Bedeutung.
Die Trauung selbst war intensiv, emotional und zugleich von einer spürbaren Ruhe getragen. Unter der Chuppa, die sinnbildlich für das gemeinsame Zuhause steht, fügte sich alles zu einer Zeremonie zusammen, die kraftvoll und sehr persönlich wirkte. Dabei entstand eine Atmosphäre voller Nähe und Verbundenheit. Gesänge, Worte und Rituale griffen harmonisch ineinander und machten diesen Moment einzigartig.
Für mich als Hochzeitsfotograf bedeutet eine solche Zeremonie vor allem eines: präsent sein. Beobachten, verstehen und im richtigen Moment auslösen – ohne den Ablauf zu stören. Gerade bei Hochzeiten mit starken Traditionen ist Zurückhaltung entscheidend. Nur so lassen sich echte und ungestellte Momente einfangen.
Das Gare du Neuss bot dafür den perfekten Rahmen. Die besondere Architektur, der Charakter der Location und das warme Licht unterstrichen die Intensität der Trauung. Gleichzeitig ließen sie Raum für Emotionen. Genau an solchen Tagen wird mir bewusst, wie wertvoll Hochzeitsreportagen sind – wenn man Geschichten erzählen darf, die weit über Bilder hinausgehen.














































































































